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Videos zeigen Alzheimer-Zerstörung in lebenden
Gehirnen Hilfe für Pharmaunternehmen bei
Medikamenten-Evaluierung
Los Angeles (pte, 6. Feb 2003
15:00) - Eine internationale Forschergruppe hat eine neue Methode
entwickelt, mit der die Zerstörung des Gehirns durch die
Alzheimer-Erkrankung bei lebenden Patienten beobachtet werden kann.
Dabei analysiert ein Computer die Scans einzelner Gehirnabschnitte
und generiert 3-D-Videos. Die unter der Leitung von Neurologen der
University of California/Los Angeles http://www.ucla.edu/ entwickelte Methode könnte
Pharmaunternehmen bei der Evaluierung der Wirkung von
Alzheimer-Medikamenten unterstützen. Auch eine Frühdiagnose von
Personen mit einem sehr hohen Alzheimer-Risiko könnte die neue
Methode unterstützen.
"Bildaufnahmen gab es schon zuvor, aber
sie waren eher mit Polaroid-Aufnahmen eines Balletts zu
vergleichen", erklärt Studienleiter Paul Thompson. Es sei dies die
erste Studie, die die Dynamik in der Ausdehnung von Alzheimer im
Gehirn graphisch darstellt. Die aktuellen Videos basieren auf der
Analyse von minimalen Veränderu! ngen in den
Magnetresonanzimaging(MRI)-Scans von zwölf Patienten. Diese wurden
mit jenen von 14 älteren, gesunden Personen verglichen, schreiben
die Forscher im Fachmagazin Neuroscience http://www.jneurosci.org/ . Die Aufnahmen
beschreiben den durchschnittlichen Verlust von Gehirnzellen in
verschiedenen Hirnregionen der Patienten.
Durch
Autopsie-Studien ist Forschern bereits bekannt, dass es bei
Alzheimer-Patienten in vielen Gehirnarealen zu einem
fortschreitenden Tod der Nervenzellen kommt. In den Videos ist zu
sehen, dass sich der Schaden von jenem Areal, der für das Gedächtnis
zuständig ist, zu jenem Bereich bewegt, der für Emotionen und die
Verhaltenskontrolle eine Rolle spielt. Bildanimationen unter: http://www.loni.ucla.edu/~thompson/AD_4D/dynamic.html
. (Ende)
Aussender: pressetext.austria, Sandra
Standhartinger
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© loni.ucla.edu
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